Sheila mit 5 Monaten, Nov.1991

Elisa's Gordon Setter

Amber im Sommer 2006












direkt zu Ambers Fotogalerien:

Galerie 1

Galerie 2

Galerie 3

Galerie 4

Galerie 5

Freundeseite

Jagdgalerie

Amber mit drei Jahren

Amber fast zwei Jahre alt

Amber bringt den Fuchs
          Steckbrief:
Rufname:
Kosenamen:

offizieller Name:
Tätowierungs-Nr.:
besondere Kennzeichen:

Schulterhöhe:
Körperlänge:
Gewicht:
Zähne:
Krankheiten:

Prüfungen:
Formwert:
Zuchttauglichkeit:

geboren am:
geboren in:
Mutter:
Vater:
Geschwister:
Halbgeschwister (v.Mutter):
Halbgeschwister (v.Vater):

Lieblingsessen:
sie ißt nicht:
Lieblingsplatz:
größte Verwüstung:
Amber
Ambi, Ämme, Amchen, Pearlie, Perlchen, Ambili

Amber Blackpearl
0434
schwarzer Fleck auf der Zunge

66 cm
69 cm
28,5 kg
vollzahniges Scherengebiß
keine; HD-normal (A2)

Herbstanlagenprüfung, Schußtest, Sichtlautnachweis
Vorzüglich; V1 Anw.Dt.Ch.(VDH)
uneingeschränkt

22.03.2004
Marburg - Marbach
Tarock's Idole (Ivy)
Caballus Ebony Blizzard
8 (A-Wurf Blackpearl: 4/5)
17
über 150

Leberwurst, Joghurt, Erdbeere, Banane, Brot
manches rohes Gemüse, Pilze
war mein Sofa
Sofa komplett zerlegt
Amber
* 22.03.2004

Am 19. Mai 2004 habe ich Amber bei den Züchtern abgeholt. Sie hatte keine lange Fahrt, denn sie stammt aus dem ersten Wurf des Marburger Zwingers Blackpearl, gerade einmal 5 km entfernt von unserem zu Hause. Ich habe mir die Welpen sehr oft angesehen, sechs Tage waren sie erst alt, als ich das erste Mal einen Blick ins Welpenzimmer werfen durfte und mit fünf Wochen habe ich Amber
ausgesucht. Ich wollte eine Hündin und sie sollte möglichst so groß wie mein alter Hund und ebenso lebhaft und wild sein. Bei der Größe der Eltern (Ivy 66cm, Blizzard 69cm) mußte ich mir um die Größe keine Sorgen machen, also habe ich dann doch die zweit kleinste der fünf Hündinnen genommen, da es mir am wichtigsten war, daß ich einen besonders lebhaften und aktiven Welpen bekomme und sie war so richtig wild, biß einem immer in den Hals, wenn man sie auf den Arm nahm. Außerdem hatte sie den dunkelsten Brand und sehr dunkle Augen, das fand ich besonders hübsch. Mit drei Wochen lag sie mal auf dem Rücken auf meinem Schoß und da habe ich gedacht, den Welpen muß ich mir mal merken, die hat irgendwas besonderes.

Amber war als Welpe völlig pflegeleicht, sie hat nur zwei Mal in die Wohnung gemacht, dann war das Thema Stubenreinheit schon erledigt. Auch nachts hatte sie nie nach ihrer Mutter oder Geschwistern gejault, sie kannte mich ja schon von den vielen Besuchen und schlief direkt neben meinem Bett. Aber die "wilde Amber" machte ihrem Namen alle Ehre, wann immer ich sie alleine ließ - und das sollte sie ja früh lernen: Sie wütete an den Möbeln, riß Fußleisten und Tapete ab und fraß Sofa, Tische, Teppich und Elektrokabel an. Mit einem gewissen Drang zur Verwüstung hatte ich schon gerechnet, das kannte ich ja auch von meinem ersten Gordon. Kein Grund zur Besorgnis, das legte sich nach einiger Zeit.

Ich habe schon im Welpen und Junghundealter unheimlich viel mit Amber unternommen, damit sie alles kennenlernt. Amber ist Auto, Zug oder Busfahrten gewohnt und ist unauffällig und artig in Restaurants oder bei Freunden, sie läßt sich sehr gut ablegen, auch einfach beim Einkaufen in einer Ecke im Geschäft zum Beispiel, damit ich mich in Ruhe umsehen kann. Auf Weihnachtsmärkten, im Menschengetümmel irgendwelcher Feste und in belebten Städten, überall hin nehme ich sie mit und sie macht dabei immer einen sehr guten Eindruck, sowohl optisch natürlich ;-) als auch wegen ihrer Gelassenheit. Für ihr Alter hat sie schon viele fremde Situationen erlebt und war an vielen Orten dabei, weil sie mich fast überall hin begleitet. Kein auf sie zu stürmender Mensch oder Hund
kann sie erschrecken und sie ist zu jedem freundlich. Sie ist des öfteren schon von Kindern (mitunter einen Kopf kleiner als sie) einfach angefaßt und gestreichelt worden und ist immer ganz lieb und ruhig und wenn ihr mal jemand versehentlich am Fell zieht, macht das auch nichts. Sie spielt sehr zärtlich und unheimlich geduldig mit Welpen und ist verträglich mit jedem Hund. Ist ein anderer Hund ihr gegenüber dennoch aggressiv, geht sie ihm aus dem Weg.
Bei Ambers Erziehung sind mir zwei Dinge wichtig:
Zum einen muß sie ein in jeder Situation zuverlässiger alltagstauglicher Hund sein. Ich muß sie überall von der Leine lassen können, ohne daß sie auf die Straße rennt, verschwindet oder sich in Gefahr begibt. Sie muß meinem Pfeifen und Rufen folgen, sich zum Beispiel im Restaurant ablegen lassen, wenn Besuch da ist oder gegessen wird auf ein Wort auf ihren Platz verschwinden. Sie begleitet mich in fast jedes Geschäft, ich kann sie zum Shoppen und Kleidung anprobieren ebenso mitnehmen, wie in die Porzellanabteilung eines Kaufhauses, Amber ist ruhig und nervenfest und benimmt sich stets vorbildlich. Wichtig finde ich auch, daß sie ordentlich bei Fuß geht, damit mir auch in der Stadt kein Arm ausgerissen wird. Obwohl zu Hause ein echter Schmusehund dem man stundenlang Ohr und Hals kraulen kann, geht sie bei Spaziergängen sehr weit über die Felder, sie ist kein Hund, der nur am Wegesrand neben dem Besitzer läuft, sie hat ein unheimliches Temperament, einen schnellen, kraftvollen, eleganten Galopp, aber sie kommt ganz von alleine immer wieder an mir vorbei und läßt sich auch aus mehreren hundert Metern Entfernung zurückrufen, wenn es nötig ist.

Zum anderen soll Amber mich zur Jagd begleiten und dabei hilfreich und verläßlich sein. Sie hat das Apportieren erlernt, Hase, Kanin, Marder, Ente oder Taube bringt sie freudig und zuverlässig, und ist dabei auch sehr schnell. Ihre Bringfreude zeigt sich immer wieder: Sie brachte mir schon mehrfach Läufe von Reh-, einmal einen von Schwarzwild aus einem abgemähten Feld, einen toten Hasen vom Straßenrand, eine Abwurfstange aus dem Dickicht oder eine Rabenkrähe, alles zufällige Funde, die ich ohne sie nicht einmal gesehen hätte und die sie mir voller Stolz bringt. Sie macht das wirklich toll, zeigt immer wieder ihre gute Nase: Einmal kommt sie ganz aufgeregt aus dem Gebüsch und läuft gleich wieder hinein, ich merke, sie will mir etwas zeigen, im Gebüsch finde ich eine nach einem Verkehrsunfall verendete Ricke. Ein anderes Mal macht sie mich auf einen angefahrenen Frischling aufmerksam, der sich am Ufer eines Flusses im Wasser befindet und nicht hinaus kommt. Er hatte sich schon länger mit seinen schweren Verletzungen geplagt und konnte nun erlöst werden. An ihrem Geburtstag im März knurrte sie plötzlich wütend eine dichte Hecke an, ich konnte gar nichts sehen, aber Amber irrt sich nicht, sie ging so dicht sie konnte heran, immer wieder, bis sich am anderen Ende ein Fuchs zeigte, er hatte einen durchtrennten Vorderlauf.
Obwohl das für einen Setter nicht die typische Aufgabe ist, hatte ich sie letzten Winter zum Stöbern zu mehreren Drückjagden mitgenommen. Ihr Verhalten dabei wurde von verschiedenen Jägern gelobt, sie sucht gründlich, selbständig und weit, ohne dabei das Gebiet der Drückjagd zu verlassen. Ihr wurden eine sehr gute Stöberarbeit und der Sichtlaut bescheinigt, als zufällig ein Verbandsrichter ihre Leistungen im Wald sah. Auch wenn Feldsuchen bei uns in der Gegend im praktischen Jagdbetrieb nicht vorkommen, habe ich sie auf einer Herbstanlagenprüfung vorgestellt und diese mit sehr gut bestanden. Inzwischen hat Amber die uneingeschränkte Zuchttauglichkeit im Verein für Pointer und Setter e.V. erlangt.
Abstammung:
Amber's Ahnentafel